top of page
kfa_header_4.jpg
NEIN zur Insel-Initiative am 14. Juni 2026

Am 14. Juni stimmt Basel über die Insel-Initiative ab. Sie fordert die Wiederherstellung der ehemaligen Klybeckinsel als Wald – und würde damit genau das verhindern, wofür in den letzten Jahren viel gemeinsam gearbeitet wurde: Gemeinnütziger Wohnraum, hochwertige Grünflächen für Spiel, Sport und Erholung und die Entwicklung eines ganzen Stadtteils.

 

Wir wollen ein Klybeck für alle. Mit Platz zum Wohnen und Arbeiten, zum Kaffee trinken und auf der Wiese liegen. 

kfa_maedchen.jpg

Dringend benötigter Wohnraum wird verhindert.

Basel und das Klybeck brauchen mehr bezahlbaren Wohnraum. Am Klybeckquai ist dringend benötigter neuer Wohnraum geplant – der grösste Teil davon gemeinnützig in Kostenmiete. Diese Wohnungen gehören zum Wohnbauprogramm 1000+, das 2019 vom Regierungsrat als eine der Massnahmen zur Umsetzung der Verfassungsinitiative «Recht auf Wohnen» verabschiedet wurde. Auch das Projekt «klybeckplus» baut einen Drittel aller Wohnungen preisgünstig. Ein Ja zur Insel-Initiative würde all das zunichtemachen und den begrenzten Platz im Kanton durch eine neue Grünzone zusätzlich verengen. Ein Klybeck für alle braucht Wohnraum für alle.

Lieber hochwertige und nutzbare Grünräume statt Wildwuchs

Mit dem Gegenvorschlag zur Initiative «Hafen für alle – Freiräume statt Luxusprojekte» wurde festgeschrieben, dass 50 Prozent der Fläche im Planungsperimeter Klybeckquai/Westquai fix als Grün- und Naturschutzflächen festgeschrieben werden. Das sind bereits rund 20'000 m2 mehr als noch 2019 geplant war. Diese Flächen und Freiräume sind auf die vielfältigen Bedürfnisse der Menschen in und um Basel abgestimmt. Es werden neue Parks, Spielplätze und Begegnungsorte entstehen, die Aufenthalts- und Lebensqualität wird deutlich verbessert. Mit einem Ja zur Insel-Initiative würde das verhindert – und eine schwer zugängliche Naturfläche ohne Nutzungsqualität für die Menschen geschaffen. Ein Klybeck für alle bietet Grünflächen und Freiräume für alle.

kfa_tree.jpg
kfa_handwerker.jpg

Enorme Kosten: mehr als eine halbe Milliarde Franken Steuergelder

Über 500 Millionen Franken würde allein die Wiederherstellung der Klybeckinsel kosten. Bezahlt mit Steuergeldern der Basler Bevölkerung. Dazu müsste der Kanton eine private Landeigentümerin entschädigen, die für das Initiativbegehren ihre Parzelle abtreten müsste. Die ganze Wertschöpfung, die hier durch ein lebendiges Quartier entstehen könnte, geht verloren. Mit einem Ja zur Insel-Initiative würde sich Basel eine sehr teure Insel kaufen, die sie kaum nutzen kann. Ein Klybeck für alle setzt Steuergelder sinnvoll ein.

Am Willen der Menschen vorbei: Partizipation wird missachtet

In jahrelangen öffentlichen Beteiligungsprozessen haben Bevölkerung, Politik und Fachleute gemeinsam einen ausgewogenen Plan für das Klybeck und seine Zukunft erarbeitet: mit Wohnraum, Grünflächen und Platz für Gastronomie, Kultur und Gewerbe. Es wurde ein breit abgestützter Konsens geschaffen. Mit einem Ja zur Insel-Initiative wird dieser Prozess übergangen und nur ein einziges Bedürfnis einer kleinen Gruppe durchgesetzt. Besonders ungerecht: Über die Hälfte der betroffenen Quartierbewohnenden hat kein Stimmrecht und kann sich an der Urne nicht einmal zur Wehr setzen. Ein Klybeck für alle respektiert die Meinungen aller.

kfa_ball.jpg
kfa_rutsche.jpg

Rückschritt: Die Entwicklung des ganzen Stadtteils wird gefährdet.

Das Klybeck ist eng verwoben mit fast allen Grossprojekten in Basel Nord. Und es gibt unzählige Abhängigkeiten mit Projekten – von Arealentwicklungen über Tramlinien bis zur Modernisierung der Rheinhäfen. Mit einem Ja zur Insel-Initiative würden die Projekte verzögert – und im schlimmsten Fall sogar ganz verhindert. Ein Klybeck für alle sieht alle Chancen in der Entwicklung von Basel Nord.

bottom of page